Performance // Premiere am 18.10.2019 // Kulturhaus Thealozzi // Bochum

[DON’T] BELIEVE ME JUST WATCH

[They`re] the ones     
Who like all our pretty songs
And [they] like to sing along
And [they] like to shoot their guns
But [they] know not what it means
Know not what it means

Nirvana

Wem gehört die Popkultur? Wer hat daran Teil? Wem gibt Pop eine Stimme? Wer prägt die Popkultur?  Was kann Popkultur? Wer hinterfragt, was allen zugänglich ist? Welche politische Zukunft entwirft Pop? Wer will diese Zukunft?

Im täglichen Umgang mit popkulturellen Inhalten nehmen wir oft nicht bewusst wahr, welche Ideen sie transportieren. Zwischen hippen Videos, witzigen Memes und viral gehenden Tweets fällt die zunehmende Polarisierung des Pop im Alltag gar nicht auf. Schließlich ist doch alles so schön laut.        
Entgegen der partizipativen Idee von Popkultur wird diese jedoch zunehmend zum Träger von Ideen, die ausgrenzen, abwerten, beschuldigen, verurteilen, Hass verbreiten, spalten, radikalisieren. Bewegen wir uns von Pop zu Polemik?

Als Teil einer multimedialen Choreografie, die tänzerische und audiovisuelle Elemente verbindet, liefern sich die Performerinnen aktuellen Phänomenen des Pop aus. Im Rahmen einer popkulturellen Meditation werden Inhalte aus Musik, Film und sozialen Medien als omnipräsente Materialisierung von politischen Positionen experimentell ausgelotet.    

Don’t stop, make it POP!

Don’t stop, make it POP!

Premiere am 18.10.2019, 20h Kulturhaus Thealozzi Bochum

Regie und Performance: Anna-Luise Binder und Mira-Alina Schmidt
Dramaturgie: Amelie Werner


Förderung: